Gebratener Fisch ist eine Delikatesse der spanischen Küche. Der gut gemachte Teig ist innen saftig und außen leicht und knusprig im Teig. Und Sie müssen nicht nach Andalusien reisen, um es zu genießen, denn wir können es problemlos zu Hause machen. Damit es außen knusprig und innen saftig wird, empfiehlt Arguiñano, nichts anderes als Weizenmehl oder besser noch Weizengrieß zu verwenden. „Frittierter Fisch enthält weder Semmelbrösel noch Eier, der Trick besteht darin, 50 Gramm Weizengrieß hinzuzufügen.“
Grieß sei feiner und leichter als Weizenmehl, dadurch sei das Ergebnis knuspriger und leichter, erklärte er in seinem Kochprogramm. „Normalerweise verwendet man aus Gewohnheit Eier oder Semmelbrösel, aber wenn man einen knusprigen Fisch ohne überschüssiges Öl möchte, ist Grieß ideal. Er haftet besser, wird schneller braun und beschwert ihn nicht.“
Der Trick hat eine Erklärung: Weizengrieß, auch Grieß genannt, hat eine körnigere Textur als Mehl, ist aber nicht so dick wie Semmelbrösel. Es wird durch Mahlen von Weizenkörnern gewonnen und ist weniger raffiniert, sodass es nicht so viel Stärke entwickelt und der Fisch knuspriger und weniger ölig ist. Natürlich müssen wir noch einige weitere Anweisungen befolgen, wenn der Fisch perfekt sein soll.
Der Chefkoch empfiehlt, den Fisch zunächst mit saugfähigem Papier zu trocknen. Auf diese Weise können wir überschüssige Feuchtigkeit entfernen und das Mehl bleibt besser haften und das Braten wird knuspriger. Was die Menge betrifft, reichen 50 Gramm Grieß für ein halbes Kilo Fisch. Nach dem Bemehlen überschüssiges Mehl abschütteln, um ein Ankleben zu vermeiden und einen gleichmäßigen Teig zu erhalten.
Wichtig sei auch, wie der Chefkoch versichert, dass das Öl die richtige Temperatur habe, aber keine Sorge, dafür brauche man kein Küchenthermometer, sondern folge dem Knoblauch-Trick von Karlos Arguiñano. Sie müssen nur zwei ganze Knoblauchzehen in das Öl geben und wenn sie anfangen zu brutzeln, ist das Öl heiß und bereit, den Fisch hineinzugeben. Um die Temperatur des Öls nicht zu senken, ist es am besten, in kleinen Mengen zu frittieren.
Und damit er seine Knusprigkeit nicht verliert, verraten uns die Experten von Directo al Paladar den entscheidenden Trick: „Nach dem Frittieren empfiehlt es sich, den Fisch auf einem Rost oder einem großen Sieb abtropfen zu lassen. Wenn das Frittierte auf saugfähigem Papier belassen wird, kann ein Teil des Öls wieder absorbiert werden, was das Frittieren weicher macht. Durch die Verwendung eines Rosts bleibt der Teig knusprig und locker.“ Das Ergebnis ist ein perfekt gebratener Fisch mit weniger Fett, den wir mit einem Salat, etwas geröstetem Gemüse oder Mayonnaise begleiten können. Ein köstlicher Snack, den Sie mit der Familie genießen können.