Blumenkohl hat möglicherweise nichts mit dem langweiligen, gekochten Gemüse zu tun, mit dem wir ihn seit unserer Kindheit assoziieren. Man muss nur wissen, wie man es zubereitet, damit es zu einem der besten Gerichte auf dem Tisch wird. Und dieses Rezept der französischen Köchin Stéphanie Le Quellec, mit zwei Michelin-Sternen, ist der endgültige Beweis.
Ihr Vorschlag besteht darin, die klassische italienische Pasta „Cacio e Pepe“ auf das pflanzliche Terrain zu bringen. Das heißt: Ersetzen Sie die Spaghetti durch Blumenkohl und bewahren Sie den Zauber einer cremigen Sauce, in der Käse und schwarzer Pfeffer im Mittelpunkt stehen. Das Ergebnis ist elegant, lecker und viel leichter als das typische Blumenkohlgratin mit Bechamel.
Darüber hinaus hat es den französischen Touch, der dank der flüssigen Sahne und der gesalzenen (oder halbgesalzenen) Butter den Unterschied macht, zwei Zutaten, die das Rezept besonders cremig machen.
Zuerst die Butter in einer großen Pfanne schmelzen. Wenn er fertig ist, legen wir den ganzen Blumenkohl hinein und bedecken ihn mit dem Fett, während er außen leicht bräunt. Ja, Sie haben richtig verstanden: Es muss nicht in Stücke geschnitten, sondern im Ganzen gekocht werden, damit es saftig ist und beim Servieren spektakulär aussieht.
Dann geben wir den Blumenkohl in den auf 170 Grad vorgeheizten Ofen und rösten ihn etwa 45 Minuten lang. In der Zwischenzeit bereiten wir die Soße zu. Dazu vermischen wir die Brühe und die flüssige Sahne in einem Topf und geben den gerösteten und gemahlenen schwarzen Pfeffer hinzu.
Bei schwacher Hitze kochen und die Sauce um etwa ein Viertel reduzieren lassen. Dann den geriebenen Käse hinzufügen und gut umrühren, bis eine homogene und gut emulgierte Mischung entsteht.
Zum Servieren legen wir einen großzügigen Saucenboden auf eine Platte, legen den frisch gerösteten Blumenkohl darauf und bedecken ihn mit etwas Sauce. Zum Abschluss gibt es frische Rucolablätter und noch mehr geriebenen Käse.
Das Ergebnis ist eines dieser Gerichte, die aussehen, als kämen sie aus einem teuren Restaurant, aber zu Hause problemlos und für fast kein Geld zubereitet werden. Und ganz nebenbei gelingt es Ihnen, etwas noch Schwierigeres zu erreichen, zum Beispiel, dass jeder Lust hat, Blumenkohl zu wiederholen.
Titelbild | @steflequellec