Kinder- und Sklavenarbeit

Faire Lieferketten für ganz Europa?


Das einzige, was wirklich helfe, seien höhere Preise für Kaffee und Kakao, sagt Fernando Morales-de la Cruz.

Das einzige, was wirklich helfe, seien höhere Preise für Kaffee und Kakao, sagt Fernando Morales-de la Cruz.

Das deutsche Lieferkettengesetz, auf das sich die Bundesregierung nach langem Streit geeinigt hat, soll nach dem Willen von Entwicklungsminister Gerd Müller europaweit Schule machen. Gegenüber unserer Redaktion betonte er: "Die Europäische Union sollte nun auf Grundlage der deutschen Regelung einen Vorschlag für die Einhaltung der Menschenrechte in allen europäischen Lieferketten machen." Die Vorarbeiten dazu seien bereits im vollen Gange, sagte Müller. Das deutsche Gesetz, dass der Bundestag noch vor dem Ende der Wahlperiode beschließen soll, nannte er einen "Meilenstein zur Durchsetzung der Menschenrechte in globalen Lieferketten".

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1 Kommentare:


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Frank H.

am 15.03.2024 um 23:17

10 ct mehr pro Tasse Bohnenkaffee ist praktisch der doppelte Preis. Nach ökonomischer Lehre dürfte das den Konsum mindern - und wovon leben wohl Kaffeepflücker, die wegen gesunkener Nachfrage ihren Job verlieren ? Ob der Mehrpreis wirklich den Arbeitern zu Gute käme ist auch fraglich - zumindest im Massengeschäft der Konzerne. Es gibt allerdings Initiativen bei denen Fairness und Nachhaltigkeit gut funktioniert - etwa die teekampagne, die Kostenersparnisse im Vertrieb nutzt um das Leben der Teebauern zu verbessern.



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