Lampionfahrt in Straubing

Straubingerin wurde Traum vom Fackelschwimmen erfüllt


Annegret Leibold mit oranger Schwimmweste auf dem Boot der Wasserwacht. Rettungsschwimmer Michael Piechottka (links) war zusammen mit Schwimmtrainer Max Rauch (2.v.l.) im Wasser an ihrer Seite.

Annegret Leibold mit oranger Schwimmweste auf dem Boot der Wasserwacht. Rettungsschwimmer Michael Piechottka (links) war zusammen mit Schwimmtrainer Max Rauch (2.v.l.) im Wasser an ihrer Seite.

Ein Jahr lang hat Annegret Leibold trainiert. Trotz großer Einschränkungen in ihrer Mobilität ist ihr Traum des Fackelschwimmens bei der Lampionfahrt am Donnerstagabend wahrgeworden. Zusammen mit erfahrenen Wasserwachtlern und Schwimmtrainer Max Rauch konnte sie mit 61 Jahren erstmals gegen 21 Uhr die Donau abwärts schwimmen.

Müde, aber überglücklich war die 61-Jährige kurz nach dem Erlebnis, wie Max Rauch erzählt. "Für sie war es ein tolles Erlebnis und sie hat es gut überstanden. Natürlich war sie danach sehr müde, vor allem aber glücklich, dass sie mitmachen konnte." Bereits im Vorgespräch hatte Annegret Leibold deutlich gemacht, dass sie sich von ihrer erblich bedingten Muskelkrankheit nicht aufhalten lässt: "Hinfallen ist nicht schlimm, man muss nur wieder aufstehen", macht sie anderen Mut.

Gleich neben der Donaubrücke wurde Annegret Leibold von der Wasserwacht abgeholt und zum Startplatz der Fackelschwimmer gebracht.

Gleich neben der Donaubrücke wurde Annegret Leibold von der Wasserwacht abgeholt und zum Startplatz der Fackelschwimmer gebracht.

"Ohne Hilfe vieler lieber Menschen nicht möglich"

Doch, was für Max Rauch von der Inklusionsgruppe des Schwimmvereins ebenfalls besonders wichtig ist: "Ohne die Hilfe vieler lieber Menschen wäre dieses Erlebnis nicht möglich gewesen." Sein Dank gilt insbesondere Wasserwacht, Ausstellungs- und Veranstaltungs GmbH, Stadtwerken, der Stadt Straubing und dem Vorstand des Schwimmvereins.