Haushaltssitzung

Anbau des Straubinger Turmair-Gymnasiums kann jetzt nicht umgesetzt werden

Der Straubinger Stadtrat bringt bei sechs Gegenstimmen mehrheitlich den 200,875-Millionen-Euro-Haushalt 2024 auf den Weg und hebt die Haushaltssperre mit Vorbehalt Stellennachbesetzung auf.


Einige Fixpunkte des Haushalts 2024 in Einnahmen und Ausgaben.

Einige Fixpunkte des Haushalts 2024 in Einnahmen und Ausgaben.

Haushaltssitzungen folgen einer ganz bestimmten Choreographie. Das erste Wort hat der Kämmerer, der Wohl und noch mehr Wehe des Haushalts 2024 aufzeigt. Dann kommen die Stellungnahmen der fünf Stadtrats-Fraktionsvorsitzenden einschließlich eines Statements von Einzelkämpfer Johannes Spielbauer (Die Linke), die bereits ahnen ließen, dass dieser Haushalt nicht einstimmig auf den Weg gebracht wird. Die sechs Gegenstimmen waren unisono "Bauchgrimmen" geschuldet im Hinblick auf Turmair-Gymnasium und Eisstadion. Was bis dahin auf ihn an Zustimmung und Kritik eingeprasselt ist, kommentiert dann OB Markus Pannermayr. Und weil es auch um den harschesten Eingriff, den auf Jahre manifestierten Verzicht auf einen Anbau ans Turmairgymnasium ging, war es nur das vorletzte Wort. Dreieinhalb Stunden hat es am Dienstagabend gedauert, ehe die Hände zur Abstimmung gehoben wurden.

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2 Kommentare:


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Carolin I.

am 22.11.2023 um 22:15

Mancher Erwachsene sollte wohl besser auch nochmal zum Deutsch-Unterricht ...



Alfred R.

am 22.11.2023 um 19:38

Jawoi, Eissatadion für ein paar Profisspieler und Kinder in den Schulen müssen sparen. Mit den Straubinger kann man es ja machen, ohne das sie es merken.



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