Kontrolle

Waldmüchner Bundespolizisten haben viel zu tun


Viel Arbeit gab es für die Waldmünchner Bundespolizei am Donnerstag.

Viel Arbeit gab es für die Waldmünchner Bundespolizei am Donnerstag.

Von Redaktion Furth im Wald

Verstöße gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz hat die Bundespolizei am Donnerstag aufgedeckt. Darüberhinaus erwischten die Beamten einen Tschechen, den das Gesetz nach einer Verurteilung suchte. Im aktuellen Bericht schreiben die Bundespolizisten von einem Tag mit "viel Arbeit".

Der begann gegen 14 Uhr. Da kontrollierte die Bundespolizei einen 25-jährigen Tschechen auf der Böhmerstraße. Bei ihm entdeckten sie im Handschuhfach ein Einhandmesser und einen Teleskopschlagstock. Da das Führen dieser Waffen in der Öffentlichkeit verboten ist, stellten sie beide Gegenstände sicher. Die Bundespolizisten zeigten den 25-Jährigen wegen eines Waffengesetz-Verstoßes an. Anschließend konnte er weiterreisen.

Eine halbe Stunde später ging den Fahndern ein gesuchter 39-jähriger Tscheche ins Netz. Das Amtsgericht Cham hatte den Mann wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechtskräftig zu einer Geldstrafe verurteilt. Da er diese bis jetzt nicht bezahlt hatte, erließ die Staatsanwaltschaft Regensburg einen Vollstreckungshaftbefehl. Der 39-Jährige konnte die angeordnete Ersatzfreiheitsstrafe aber abwenden, indem er seine Justizschulden in Höhe von rund 1700 Euro beglich. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der 39-Jährige das Bundespolizeirevier Furth im Wald wieder verlassen.

Ebenfalls gegen 14.30 Uhr stellten die Fahnder bei einem 57-jährigen Tschechen rund 350 Gramm illegaler Feuerwerkskörper sicher. Die Beamten leiteten Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein. Abschließend entließen ihn die Beamten.