Musik aus dem Laptop

Friedenswallfahrt nach Streicherröhren mit Corona-Einschränkungen


In gebührendem Abstand und mit Mundschutz hatten sich der Vorsitzende des Kreisverbandes Egon Klein und der Präsident des BSB Oberst a.D. Richard Drexl (von links) an der Kapelle eingefunden.

In gebührendem Abstand und mit Mundschutz hatten sich der Vorsitzende des Kreisverbandes Egon Klein und der Präsident des BSB Oberst a.D. Richard Drexl (von links) an der Kapelle eingefunden.

Der Pfingstmontag steht in der Pfarrei Untertraubenbach seit 1879 im Zeichen der Fußwallfahrt nach Streicherröhren. Im Deutsch-französischen Krieg von 1870/71 hatten die damaligen Soldaten in den Kriegswirren von Metz, Sedan, Amiens, Orleans und Le Mans die Schrecken des modernen Krieges, wie er sich im ausgehenden 19. Jahrhundert zu entwickeln begann, erstmals am eigenen Leib erfahren.Die Kriegsteilnehmer aus den Orten um Untertraubenbach gelobten nach ihrer gesunden Heimkehr, alljährlich wiederkehrend am Pfingstmontag betend zur Muttergottes nach Streicherröhren zu ziehen, um für den Frieden zu bitten und für die gesunde Heimkehr aus den Wirren des Krieges zu danken.

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