Meinung

Zuwanderungsgesetz

Ohne Fachkräfte aus dem Ausland sieht es schlecht aus


Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das der Bundestag beschlossen hat, hofft man auf einen wichtigen Schritt, um Deutschland zu modernisieren und dem Arbeitskräftemangel zu begegnen.

Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das der Bundestag beschlossen hat, hofft man auf einen wichtigen Schritt, um Deutschland zu modernisieren und dem Arbeitskräftemangel zu begegnen.

Diesmal sind sich die Ampel-Parteien ausnahmsweise einig: Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das der Bundestag beschlossen hat, sind sie einen wichtigen Schritt gegangen, um Deutschland zu modernisieren und den Arbeitskräftemangel sowie die Folgen des demografischen Wandels abzufedern. Mit einem Punktesystem nach Vorbild Kanadas und Erleichterungen bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse sowie beim Familiennachzug bis hin zu den Eltern sollen Fach- und Arbeitskräfte angelockt werden. Ob das gelingt? Der Realitätstest folgt.

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6 Kommentare:


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Roger S.

am 24.06.2023 um 07:20

Sehr gut oder gut ausgebildetes Personal kehren bei der Steuerlast Deutschland den Rücken. Die Firmen folgen auch schon. Der Mindestlohn macht eine Ausbildung im Entgeltbereich nahezu unattraktiv, siehe Bürgergeld! Gefolgt von den drakonischen und ideologischen Grünen Wahnsinn den Firmen und Arbeitern aufgezwungen werden mal ganz abgesehen. Meiner Meinung nach ist der Fachkräftemangel zurück zu führen auf die Politik der vergangen Jahre.



Roger S.

am 25.06.2023 um 18:59

Meiner Meinung nach sollten fleißige, gut / sehr gut ausgebildetes Personal nicht vergrault werden, und Firmen sollten auch nicht folgen (somit Steuern runter) - das muss sich wieder lohnen in Deutschland zu arbeiten und zu bleiben. Gleichzeitig sollte man "Arbeiten" nicht unattraktiv gestalten mit dem Bürgergeld (falsche Anreize schaffen, Arbeitsunwillige anerziehen). Auch der Mindestlohn (Aufstockung für Bedürftige) löst keine finanziellen Probleme, im Gegenteil, die werden mehr. Beispiel: Handwerk oder Verkauf: Der ungelernte Arbeiter wenn € 12,- /h bekommt und der Geselle € 13,50 (hat aber eine abgeschlossene Berufsausbildung von 3 oder 3,5 Jahren) - ja der/die Geselle(n) geht(en) zum Chef fordert(n) mehr Lohn den der sich unter Umständen nicht Leisten kann. Sein Personalbudget ist begrenzt. Folge 1: der Chef kann entweder einer bestimmten Anzahl die Lohnanpassung genehmigen, dafür muss er aber wiederum einen oder mehrere entlassen (begrenztes Budget für Personalkosten)! oder: 2) der Chef entlässt niemanden und erhöht seine Preise für seine Dienstleistungen/Waren damit die Kosten für die Preissteigerung im Personalbereich gedeckelt sind. Frage: wenn der Chef sich für Möglichkeit 2 entscheidet und die Preise steigen, was bringt dann der Mindestlohn? Wenn Produkte / Dienstleistungen im Preis steigen, kann sich dann der den Mindestlohn danach erhält das wiederum nicht leisten. Wir drehen uns wieder im Kreis.



Michaela G.

am 25.06.2023 um 13:29

Es ist schwierig, Bedürftige in Arbeitswillige und Arbeitsunwillige zu unterscheiden. Dies sollte man den staatlichen Behörden überlassen, weil nur diese die dazu notwendigen Informationen haben



Markus W.

am 24.06.2023 um 14:46

Bester Kommentar! sachlich geführte Innenpolitik ist genau das, was uns seit Jahrzehnten fehlt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ein Facharbeiter (also noch kein Meister) sich selbst für seine Familie ein Haus bauen konnte, die Frau dabei noch nicht arbeiten musste, sondern sich selbst um die Kinder kümmerte. Die Schreihälse von rechts und links haben leider auch keine zielführenden Antworten dazu



Sascha F.

am 24.06.2023 um 12:33

Stimmt. Förderung von Arbeitsunwilligen (nennt sich Sozialpolitik), immer höhere Besteuerung von Arbeitswilligen, die diese Sozialpolitik finanzieren sollen. Darüber hinaus seit über 70 Jahren dieselbe demütige Außenpolitik. Innenpolitik dazu komplett vernachlässigt. Es ist einfach mit Außenpolitik in die Geschichtsbücher zu kommen, als mit Innenpolitik. Und wenn aber ein Land wie Großbritannien, Polen oder Ungarn ihren Schwerpunkt sichtbar auf Innenpolitik setzen, werden sie von den anderen schief angeschaut. Man kann auch starke Innenpolitik machen, ohne sich an den rechten Rattenfängern zu orientieren. Man muß nur das Schubladendenken beenden und sich auf sachorientierte Politik konzentrieren.



Frank H.

am 23.06.2023 um 20:31

Die deutsche Mitte ist gegenüber Arbeitsmigration sicher aufgeschlossen - wahrscheinlich sogar viele AfD-Wähler. Im Hinblick auf nicht erwerbstätige und von Sozialleistungen abhängige Migranten dürfte es umgekehrt sein, mit sehr breiter Ablehnung.



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