Meinung

Arbeitsmarkt

Gegen den Fachkräftemangel muss Deutschland vielgleisig fahren


Gute Bildung wäre ein Baustein, um mehr Fachkräfte nach Deutschland anzulocken, schreibt unser Autor.

Gute Bildung wäre ein Baustein, um mehr Fachkräfte nach Deutschland anzulocken, schreibt unser Autor.

Fachkräftesicherung sei Wohlstandssicherung, hat Arbeitsminister Hubertus Heil am Montag erklärt. Das ist keine neue Erkenntnis. Seit vielen Jahren warnen Unternehmen und Volkswirte vor den immensen Risiken, Herausforderungen und den weitreichenden Folgen für den Standort Deutschland. Die Politik hat das zur Kenntnis genommen und einiges auf den Weg gebracht.

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1 Kommentare:


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Frank H.

am 27.02.2024 um 14:14

Seit 2010 haben wir eine Nettozuwanderung von gut 7 Mio - die meisten wohl im arbeitsfähigen Alter. Tatsächlich sieht man auch viele davon arbeiten - als Ausfahrer, an Kassen, in der Gastronomie. Reicht das nicht, oder haben wir nicht ganz bekommen was wir bestellt haben ? Wenn man Migration als Lösung des Fachkräftemangels unter wirtschaftlichen Aspekten betrachtet, wie wäre sie als Profit Center im fiktiven Konzern Deutschland zu bewerten ? Ist nicht die Erwerbsquote unter ihnen niedrig, Qualifikation und Gehalt im Schnitt dürftig, dafür die Kosten hoch ? Sind auch die teuren Wohnbau- und Bildungsinitiativen in Wirklichkeit Nebenkosten der Migration ? Fairerweise muss man natürlich sehen, dass auch die Ausbildung deutschen Nachwuchses eine teure Hypothek fürs Leben darstellt - aber läuft das nicht letztlich effizienter ab ?



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