Interview

Andreas Scheuer: CSU hat sich "inhaltlich gut durchgesetzt"


Von Dr. Gerald Schneider

Zu Personalien will sich CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer nicht äußern. Im Interview mit der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung (Mittwochsausgabe) weicht er Nachfragen immer wieder aus.

Die CSU-Mitglieder im Bundeskabinett werde seine Partei "zur rechten Zeit" bekannt geben. Dagegen lobt er das Verhandlungsergebnis seiner Partei beim Koalitionsvertrag. Gerade das durch Bauen, Wohnen und Heimat ergänzte Innenministerium sei eine "Riesenchance". Ungewöhnlich für Scheuer: Mit Aussagen zur Entwicklung in der SPD hält er sich zurück. Er sagt dazu nur: "Menschlich ist anders".

Herr Scheuer, soll ich Sie gleich mit Herr Verkehrsminister ansprechen?

Scheuer: Ich bin Generalsekretär der CSU.

Vergibt die CSU ihre Ressorts nun nach Kompetenz oder Proporz?

Scheuer: Moment mal. Die CSU hat sich bei den Koalitionsverhandlungen inhaltlich gut durchgesetzt und in den CSU-Ministerien werden wir viel Positives bewirken können: Wir haben das Innenministerium. Das Superministerium umfasst eine unserer Kernkompetenzen mit Recht und Gesetz, Sicherheit und Ordnung, ergänzt um den Bereich Wohnen und Bauen. Außerdem kommt das identitätsstiftende Thema Heimat obendrein dazu. Da geht es nicht nur um Leitlinien des Miteinanders, sondern insbesondere auch um gelebte Strukturpolitik für die Bevölkerung. Das ist eine Riesenchance. Das Verkehrsministerium ist das so wichtige Infrastruktur- und Investitionsministerium mit dem Mega-Zukunftsthema Digitalisierung. Unsere außenpolitische Kompetenz als CSU stellen wir im Entwicklungsministerium unter Beweis, in dem die wirtschaftliche Zusammenarbeit in einer Welt der Globalisierung das Prägende ist. Das alles ist für Bayern und Deutschland sehr positiv. Wir haben kompetentes Personal. Die personelle Aufstellung werden wir zur rechten Zeit verkünden.

Bedeutet das, dass eine CSU-Frau Ministerin werden wird?

Scheuer: Wie gesagt: Wir werden das zur richtigen Zeit bekanntgeben. So ist es vereinbart. Die von uns gut verhandelten Inhalte des Koalitionsvertrages sollten jetzt im Vordergrund stehen.

Das vollständige Interview lesen Sie am Mittwoch, 14. Februar, in Ihrer Tageszeitung.