KI: Innovative Ideen gesucht

Ausschreibung für den "Anton-Fink-Wissenschaftspreis" läuft


Für den "Anton-Fink-Wissenschaftspreis" werden kreative und innovative Ideen der Digitalisierung gesucht.

Für den "Anton-Fink-Wissenschaftspreis" werden kreative und innovative Ideen der Digitalisierung gesucht.

Von Redaktion Deggendorf

Für den bereits angekündigten "Anton-Fink-Wissenschaftspreis für Künstliche Intelligenz (KI)", der 2022 erstmals von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) verliehen werden soll, wurden nun die Details und Teilnahmebedingungen bekannt gegeben.

Gewinnen können Einzelpersonen, Start-ups, Hochschulen, Forschungsinstitute, Stiftungen oder auch Unternehmen. Voraussetzung sind bahnbrechende Leistungen bei der Erforschung, Entwicklung oder praktischen Anwendung von KI. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

"Die industrielle Produktion und der Maschinenbau sind Kern unseres Wohlstands", erklärt Unternehmer Anton Fink seine persönliche Motivation, diesen Award auszuschreiben. Der erste Themenschwerpunkt der aktuellen Ausschreibung liege daher auch auf KI-Anwendungen mit Bezug zu Industrie 4.0 Themen. Zugleich sei Mitteleuropa immer mehr auf dem Weg zur Dienstleistungsgesellschaft.

Bewerbungsschluss am 31. Dezember 2021

"Daher liegt der zweite Themenschwerpunkt der aktuellen Ausschreibung auf KI-Anwendungen im Bereich Dienstleistung 4.0", so Fink. Mit dem Preis sollen entsprechende digitale Innovationen ausgezeichnet und gefördert werden.

Bewerbungen mit Projekten, Forschungsergebnissen oder Lehrangeboten werden aus Deutschland, Österreich und Tschechien akzeptiert. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2021. Bewerbungen müssen Informationen zu den Projekten, Forschungsergebnissen beziehungsweise Lehrangeboten, einer Skizze der dadurch geschaffenen Innovation und einen Lebenslauf der Bewerbenden beinhalten.

Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder Tschechien. Aber auch Gruppen oder Gesellschaften, die ihren Sitz in einem der genannten Länder haben. Diese müssen dann eine natürliche Person bestimmen, die die Bewerbung vornimmt und verantwortet. Einreichungen werden sowohl in deutscher als auch englischer Sprache akzeptiert.

Prof. Dr. Patrick Glauner, der den Wissenschaftspreis vonseiten der THD hauptverantwortlich betreut, erklärt, dass die Jury sich verpflichte, alle ihr im Rahmen des Wettbewerbs zugänglich gemachten Informationen streng vertraulich zu behandeln und sie allein zur Durchführung des Wettbewerbs verwendet würden. "Allerdings", schränkt Glauner ein, "empfehlen wir allen Teilnehmenden, etwaige Patentanmeldungen vor einer Veröffentlichung im Rahmen des Wettbewerbs abzusichern." Denn die Vorstellung der Ideen beziehungsweise Projekte könne den Neuheitenschutz beseitigen. Die Preisverleihung ist im Frühjahr 2022 geplant. Zur Jury zählen unter anderen auch der bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler sowie der Stifter Anton Fink selbst.

Info

Details zur Ausschreibung gibt es unter www.th-deg.de/ki-preis.