Nach tödlichen Angriffen

Bund plant nach Hanau keine schärferen Gesetze


Justizministerin Christine Lambrecht und Innenminister Horst Seehofer äußern sich am Freitag zu den Morden in Hanau.

Justizministerin Christine Lambrecht und Innenminister Horst Seehofer äußern sich am Freitag zu den Morden in Hanau.

Von Annika Heffter

Die brutalen Morde von Hanau zeigen, wie schwer sich die Sicherheitsbehörden beim Kampf gegen rechte Terroristen tun. Der mutmaßliche Todesschütze Tobias R. stellte im November bei der Bundesanwaltschaft eine Strafanzeige gegen eine "unbekannte geheimdienstliche Organisation". Er beschreibt darin, wie eine mächtige Organisation sich "in die Gehirne der Menschen einklinkt", um "das Weltgeschehen zu steuern". Trotz der kruden Verschwörungstheorien kam niemand im Sicherheitsapparat auf die Idee, zu prüfen, wer dieser R. eigentlich ist. Hätte ein Beamter genau hingeschaut, hätte auffallen müssen, dass R. im Besitz eines Waffenscheines ist.

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