Ackerbau

Klöckner legt Strategie für mehr Vielfalt und weniger Chemie vor

Agrarministerin setzt auf umweltverträglichere Landwirtschaft mit hoher Produktivität


Julia Klöckner strebt ein Ende der Monokulturen auf deutschen Feldern an.

Julia Klöckner strebt ein Ende der Monokulturen auf deutschen Feldern an.

Summen und Brummen soll es im Jahr 2035 wieder auf den Feldern in Deutschland. So wie in der guten alten Zeit, die noch immer das Bild der Landwirtschaft in den Köpfen bestimmt, aber längst vergangen ist. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) will keine Reise in die Vergangenheit, aber sie will Ackerbau mit der Natur versöhnen. Von der landwirtschaftlichen Flächen werden dann 20 Prozent ökologisch bestellt sein. Die Bauern werden deutlich weniger Unkraut- und Schädlingsvernichter auf die Felder sprühen und die Verbraucher werden sich mit regionalen Lebensmitteln gesund ernähren. So steht es in der Ackerbaustrategie, die Klöckner am Donnerstag in Berlin vorgestellt hat. Ihr schweben dabei ausdrücklich keine Bullerbu-Höfe vor, die Städter gerne vor Augen an, wenn sie an Landidylle denken. "Wir wollen, dass die Produktivität hoch bleibt", betonte die CDU-Politikerin. Die Landwirte sollen nichts "fürs Schaufenster" produzieren.

Jetzt weiterlesen mit

  • alle Artikel auf idowa.de in voller Länge und deutlich weniger Werbung
  • als Abonnent unterstützen Sie Journalismus in Ihrer Region
  • einen Monat für 0,99 Euro testen, danach 9,90 Euro im Monat