Bayern

Baubranche trotzt Coronakrise weiterhin


Das Bauhauptgewerbe in Bayern hat sich in seinem Wachstumskurs von der Corona-Pandemie nicht bremsen lassen. (Symbolbild)

Das Bauhauptgewerbe in Bayern hat sich in seinem Wachstumskurs von der Corona-Pandemie nicht bremsen lassen. (Symbolbild)

Von Redaktion idowa

Der Bau in Bayern trotzt weiterhin den wirtschaftlichen Verwerfungen der Corona-Pandemie. Im November stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe um 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte. Die Zahl der Beschäftigten sowie der Gesamtwert der Auftragseingänge im November erhöhte sich ebenfalls innerhalb eines Jahres.

Das bayerische Bauhauptgewerbe erwirtschaftete demnach einen Umsatz in Höhe von 2,04 Milliarden Euro. An dem deutlichen Umsatzplus war laut dem Landesamt für Statistik vor allem der Wohnungsbau (+20,7 Prozent) beteiligt. Kontraproduktiv auf den Umsatz ausgewirkt hätten sich lediglich der gewerbliche und industrielle Tiefbau sowie der Straßenbau.

Auch die Zahl der Beschäftigten hat im November 2020 zugelegt. Insgesamt waren nach Angaben der Statistiker 104.518 Menschen im Bauhauptgewerbe in Bayern tätig. Das sind 5,6 Prozent mehr Beschäftigte als vor Jahresfrist. Ebenfalls ein Plus im November 2020 können die Auftragseingänge verzeichnen. Deren Gesamtwert bezifferte sich demnach auf 1,21 Milliarden Euro, was ein Plus von 3,6 Prozent gegenüber November 2019 bedeutet. Die größten Wertanteile aus den Aufträgen waren auch hier dem Wohnungsbau zuzurechnen.