Gaskrise

CDU/CSU fordert europäische Energieunion


Die Gasspeicher sind schlecht gefüllt und im Notfall könnte es mit der europäischen Solidarität nicht weit her sein. Der CDU-Vize Andreas Jung regt deshalb feste Klauseln für den Energiebeistand an.

Die Gasspeicher sind schlecht gefüllt und im Notfall könnte es mit der europäischen Solidarität nicht weit her sein. Der CDU-Vize Andreas Jung regt deshalb feste Klauseln für den Energiebeistand an.

Der Blick auf die Gasspeicher-Füllstände der einzelnen EU-Mitgliedstaaten stimmt nicht eben optimistisch. Länder wie Frankreich haben ihre Tanks zwar zu gut drei Vierteln gefüllt. In anderen hingegen, Ungarn etwa, sind es weniger als die Hälfte. In Deutschland, das mit etwa 65 Prozent dazwischenliegt, beschwören Regierungspolitiker wie Robert Habeck (Grüne) deshalb seit Ausbruch des Ukraine-Krieges und der sich anschließenden Energiekrise die europäische Solidarität. Wenn es richtig knapp wird beim Gas, aber auch beim Öl und anderen, möge es doch bitte keine nationalen Reflexe geben, heißt es aus Berlin. Ob in der Not jene tatsächlich abgeben, die etwas haben, darf zumindest hinterfragt werden. Schon die gemeinsame Energiebeschaffungsplattform beispielsweise wird kaum genutzt, die meisten EU-Staaten handeln ihre Gas-Preise lieber selbst aus. Aus der CDU/CSU kommen deshalb Forderungen, zügig konkrete Abkommen abzuschließen.

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