Sieg gegen Bremerhaven

Tigers brauchen eine gehörige Portion Glück


Die Straubing Tigers drehen das Spiel gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven und gewinnen am Ende mit etwas Glück.

Die Straubing Tigers drehen das Spiel gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven und gewinnen am Ende mit etwas Glück.

Von Sebastian Gross

Die Straubing Tigers haben das Duell der direkten Tabellennachbarn in der DEL gegen Verfolger Bremerhaven mit 2:1 für sich entschieden. Die Tore beim Heimsieg der Niederbayern vor knapp 3.400 Fans am Pulverturm erzielten Sandro Schönberger und Taylor Leier in der dramatischen zweiten Hälfte des zweiten Abschnitts. Mann des Abends war jedoch wie schon bei seinem ersten Sieg in der DEL vor wenigen Wochen in Bremerhaven der nachverpflichtete Straubinger Schlussmann Tyler Parks. Der US-Amerikaner entwickelt sich immer mehr zum großen Rückhalt der Auswahl von Trainer Tom Pokel, der seinen Vorderleuten viel Sicherheit gibt. Und die hatte am Freitag noch jemanden auf ihrer Seite: Fortuna bzw. den Eishockeygott, falls es diesen gibt.

Dass es im Eishockey, wenn zwei ähnlich gute Teams aufeinander treffen, in erster Linie darum geht, Fehler zu vermeiden, hatte am Mittwoch schon Münchens Coach Don Jackson nach dem engen Derbyerfolg seiner Mannschaft analysiert. Und dass Fehler teuer bestraft werden, mussten die Tigers auch im ersten Abschnitt gegen Bremerhaven am Freitag erfahren. Ein durchaus engagiertes erstes Drittel der Auswahl von Trainer Tom Pokel endete mit 0:1, weil man eben den einen (großen) Fehler zu viel machte. Ein Aufbaupass von Mario Zimmermann auf Kapitän Sandro Schönberger, der bereits in Bedrängnis war, wurde zum Bumerang für die Tigers-Defensive. Der Däne Christian Wejse bekam vor dem Tor von Tyler Parks allein gelassen den Puck und vollendete durch die Beine des US-Amerikaners.

Vorne fehlt die Konsequenz

Vorne blieben die Niederbayern zunächst ohne Torerfolg, weil im Abschluss neben dem nötigen Quäntchen Glück auch ein wenig die Konsequenz fehlte. Einmal zu oft wurde versucht, den Pucks ins Tor der Gäste zu tragen, als beherzt draufzuhalten. Im zweiten Abschnitt gehörte den Gäste die Anfangsphase, denn die Ungenauigkeiten im Spiel der Tigers häuften sich kurzzeitig. Den physisch starken Seestädtern kam das Spiel mit der Führung im Rücken entgegen. Und so waren die Pinguins dem 2:0 lange Zeit näher als die Tigers dem Ausgleich.

In so einem Moment brauchte es ein Gurkentor - und für diese "Kunststücke" ist 2021/22 Tigers-Kapitän Sandro Schönberger verantwortlich, von dessen Schlittschuh die Scheibe in der 33. Minute den Weg zum 1:1 ins Gehäuse des bis dato bärenstarken Talents Maximilian Franzreb fand. Jason Akeson hatte in Vorbereitung des Treffers einen enorm langen Shift gefahren und sozusagen auf der letzten Rille noch einen Gegenspieler genarrt und den Puck scharf vors Tor der Gäste gebracht, wo Schönberger, der kürzlich seinen Kontrakt in Straubing verlängerte, einfach nur richtig stand. Der zwölfte Saisontreffer für den 35-Jährigen - nach einem einzigen Tor in der Vorsaison.

Schiedsrichter geben klares Tor für Bremerhaven nicht

Der Ausgleichstreffer gab den Tigers sichtlich Aufwind. Chase Balisy hatte kurz darauf den Puck mit dem Schlittschuh erneut über die Linie gemurkst, nachdem er sich im Torraum einen Zweikampf mit Franzreb geliefert hatte. Der Treffer fand aber zurecht keine Anerkennung nach Ansicht der Videobilder. Doch das Glück war den Hausherren auch in der Folgezeit gewogen, un den Gästen eben nicht. In der 39. Spielminute stellte Taylor Leier nach einem Abpraller, verursacht durch deinen Schopper-Schuss, auf 2:1 für die Hausherren. Die Schiedsrichter suchten in Folge des Führungstreffers den Videobeweis auf, und keiner wusste so recht wieso, war das Straubinger Tor dieses Mal doch offensichtlich ein reguläres.

Doch die Refs schauten sich eine andere Szene an: Kurz zuvor hatte Ziga Jeglic aus spitzestem Winkel abgeschlossen und den Puck auf der Gegenseite millimetergenau neben dem Innenpfosten im Gehäuse der Tigers versenkt - die Scheibe sprang jedoch postwendend wieder heraus und keiner hatte es so wirklich mitbekommen. Was für die Fans vor dem TV relativ deutlich zu sehen war, entwickelte sich für die Schiedsrichter in der Leitstelle jedoch zu einem Riesen-Problem. Sirko Hunnius und sein Kollege Sean MacFarlane wollten die Szene auflösen, das gab die Technik jedoch nicht her. Und so blieb es beim Treffer für Straubing zum 2:1 nach 40 Minuten statt der Bremerhavener 2:1-Führung, was nichts anderes als sehr großes Glück war. Und für das ansonsten starke Schiedsrichtergespann an diesem Abend eine bittere Sache, dass sie mit dieser Entscheidung Einfluss auf den Ausgang der Partie nehmen mussten, ohne wirklich hauptverantwortlich zu sein.

Tigers kontrollieren Schlussdrittel

Im Schlussdrittel hatten die Tigers das Geschehen weitestgehend unter Kontrolle. Bremerhaven musste nun angesichts des unglücklichen Rückstands mehr machen, sodass sich die Tigers auf Gegenangriffe verlegen konnten. Der Druck der Gäste nahm in der Schlussphase stetig zu, doch spätestens in Parks im Straubinger Gehäuse fanden die Pinguins ihren Meister. Und so überstanden die Niederbayern auch das letzte verzweifelte Anrennen der Seestädter bei sechs gegen vier in der Schlussminute und schaukelten die drei Punkte nach Hause. Ein enorm wichtiger Erfolg auf dem Weg ins Viertelfinale.

Am Sonntag geht es mit dem Auswärtsderby in Ingolstadt weiter im Programm der Tigers. Spielbeginn ist dann um 17 Uhr, die Partie läuft live bei ServusTV im FreeTV.

Die Stimmen zum Spiel

Thomas Popiesch (Trainer Bremerhaven): "Gratulation an Straubing zu den drei Punkten, sie spielen seit Wochen sehr starkes Eishockey. Wir haben es anfangs sehr gut gemacht und unsere Chance genutzt. Im zweiten Drittel waren wir noch besser, sind dann ab der 30. Minute aber vom Weg abgekommen. Und dann kommt die entscheidende Szene für mich: Wir schießen auf der einen Seite ein Tor und kassieren auf der anderen Seite eines. Und die Videoanalyse kann das nicht aufdecken. Ich muss schon sagen, das ist peinlich. Wir haben zwei Teams auf hohem Niveaiu, die um die Playoff-Plätze kämpfen. Und dann ist es technisch nicht möglich, diesen beiden Mannschaften ein faires Duell zu ermöglichen."

Tom Pokel (Trainer Straubing): "Bremerhaven war anfangs und auch zu Beginn des zweiten Drittels spritziger und hat die Kämpfe um die Scheiben gewonnen. Dann sind wir auch mithilfe der Zuschauer ab der Mitte des Spiels besser in Fahrt gekommen. Das Spiel stand auf Messers Schneide, es hätte so oder so ausgehen können. Tyler Parks hat zurzeit einen starken Lauf und gibt unserer Mannschaft viel Sicherheit. Ganz wichtig war auch, dass er den Alleingang von Alex Friesen in Unterzahl zu Beginn des Schlussdrittels gehalten hat."

Straubing Tigers - Fischtown Pinguins 2:1 (0:1, 2:0, 0:0)

Straubing Tigers: Parks - Schopper, Scheid; Brandt, Kohl; Zimmermann, Lampl - Leier, Balisy, St. Denis; Samanski, Brunnhuber, Mulock; Mouillierat, Connolly, Akeson; Schönberger, A. Eder, Elsner; Tuomie.

Fischtown Pinguins: Franzreb - Dietz, Bruggisser; Trska, Eminger; Kroogsgaard, Alber; Stowasser - Uher, Friesen, McGinn; Urbas, Jeglic, Verlic; Andersen, Wejse, Mauermann; T. Lutz, Vikingstad, Kinder.

Tore: 0:1 (8:11) Wejse (Eminger), 1:1 (32:23) Schönberger (Akeson, Elsner), 2:1 (38:30) Leier (Schopper, Brunnhuber) - Strafminuten: 4 - 6 - Schiedsrichter: Hunnius, MacFarlane - Zuschauer: 3.368.

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