DEL

München vor Einzug ins Playoff-Halbfinale


Münchens Goalie David Leggio blieb in drei Spielen gegen Straubing zweimal ohne Gegentreffer.

Münchens Goalie David Leggio blieb in drei Spielen gegen Straubing zweimal ohne Gegentreffer.

In der Deutschen Eishockey-Liga deutet sich im Playoff-Viertelfinale nur eine kurze Serie an. Der EHC München könnte schon am Dienstag erstmals ins Halbfinale einziehen. Auch in den übrigen Serien gab es deutliche Siege, vor allem Nürnberg gelingt ein wichtiger Erfolg.

Hauptrunden-Sieger EHC München steht unmittelbar vor dem vorzeitigen Einzug ins Halbfinale um die Meisterschaft in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Das Team von Trainer Don Jackson führt nach dem 4:0 (2:0, 2:0, 0:0) am Sonntag gegen die Straubing Tigers im Playoff-Viertelfinale mit 3:0. Gewinnt der EHC das Derby auch am Dienstag, ist das erste Halbfinale der Clubhistorie perfekt. In den anderen drei Serien ist es deutlich spannender.

EHC MÜNCHEN - STRAUBING TIGERS: Serienstand 3:0

Der Hauptrunden-Sieger scheint kurzen Prozess machen zu wollen. Der frühere Nordamerika-Profi Konrad Abeltshauser (10.) und Jerome Samson (14.) schossen früh eine beruhigende Führung heraus. Straubing dezimierte sich selbst und steht unmittelbar vor dem Aus. Mads Christensen (22./27.) erhöhte mit einem Doppelpack im Mitteldrittel. Die Serie scheint zugunsten des Favoriten gelaufen.

GRIZZLYS WOLFSBURG - DÜSSELDORFER EG: Serienstand 2:1

5:1 (0:1, 2:0, 3:0) für Wolfsburg hört sich deutlicher an als es war. Lange Zeit war das rasante Spiel auf hohem Niveau ausgeglichen. Bitter für die DEG: Die Stürmer Eduard Lewandowski und David van der Gulik mussten verletzt raus. Im Schlussdrittel kassierten die Gäste unnötige Strafzeiten. Ken Andre Olimb (11.) ließ rund 900 Gäste-Fans vor den 3842 Zuschauern früh jubeln. James Sharrow in Unterzahl (27.) und Tyler Haskins (36.) drehten das Spiel für Wolfsburg, Gerrit Fauser (54./56.) und Sebastian Furchner (59.) entschieden es. Vor dem vierten Spiel am Dienstag in Düsseldorf scheint noch alles offen.

EISBÄREN BERLIN - KÖLNER HAIE: Serienstand 2:1

In Berlin sahen die 14 200 Zuschauer beim 5:1 (2:0, 2:0, 1:1) der Hausherren ein besonders hitziges Spiel mit insgesamt 119 Strafminuten. Florian Busch (1.) brachte die Eisbären früh in Führung, danach häuften sich die Strafzeiten. Kölns Marcel Ohmann kassierte früh eine Spieldauer-Disziplinarstrafe, Nationalspieler André Rankel nutzte die Überzahl zum 2:0 (17.). TJ Mulock (33.) und Spencer Machacek (36.) machten alles klar. Im Schlussdrittel trafen Mirko Lüdemann (46.) für Köln und Constantin Braun (53.) für Berlin. Der Vorrunden-Zweite hat nun einen leichten Vorteil, Spiel vier steigt am Dienstag in Köln.

ISERLOHN ROOSTERS - NÜRNBERG ICE TIGERS: Serienstand 1:2

Nürnberg gelang beim deutlichen 4:1 (1:0, 1:1, 2:0) bei den heimstarken Sauerländern ein extrem wichtiger Heimsieg. Am Dienstag daheim in Nürnberg könnten die Ice Tigers bereits für eine Vorentscheidung sorgen. Brandon Segal (11.), Steven Reinprecht (21.), Marius Möchel in Unterzahl (50.) und David Steckel (55.) trafen für die Gäste, Cody Sylvesters (40.) für Iserlohn.