Schaurig-Schrecklich

Als es in Regensburg noch Hexenprozesse gab


Ein tierisches Abbild des Teufels im Regensburger Dom: Vor allem vor ihm fürchtete man sich - wer als besessen galt, musste sich häufig auch gerichtlich rechtfertigen.

Ein tierisches Abbild des Teufels im Regensburger Dom: Vor allem vor ihm fürchtete man sich - wer als besessen galt, musste sich häufig auch gerichtlich rechtfertigen.

Das mit dem Mittelalter und der damals angeblichen "finsteren Zeit" ist vielen bekannt; doch Aberglaube, Furcht vor Zauberei, Schwüren und vor allem Hexen gab es noch bis in das 18. Jahrhundert hinein in Südostbayern. In diesem Raum soll es von 1300 bis 1800 offiziell rund 900 Hexenverbrennungen gegeben haben. 2.700 Menschen waren der Hexerei und Co. bezichtigt worden - an rund 900 wurden die Urteile dann auch vollstreckt. Die Dunkelziffer aber, so vermutet jedenfalls Wolfgang Behringer in seinem Standardwerk zur Hexenverfolgung und dem Hexenwahn, dürfte viel höher gelegen haben.

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