Sozialer Wohnungsbau

Stadtrat entscheidet über höhere Quote


Die Stadt will den Anteil sozialen Wohnungsbaus erhöhen. Die Frage ist jetzt, wieviel ist vertretbar und zielführend.

Die Stadt will den Anteil sozialen Wohnungsbaus erhöhen. Die Frage ist jetzt, wieviel ist vertretbar und zielführend.

Seit 2016 und mit Erweiterung auf "urbane Gebiete" 2017 ist in neuen oder zu ändernden Bebauungsplänen für Wohngebiete eine Quote von mindestens 15 Prozent für sozialen Wohnungsbau vorzusehen. Jetzt steht im Stadtrat eine Entscheidung an über die Erhöhung dieser Quote. 20 Prozent schlägt die Verwaltung laut Vortrag im Hauptausschuss am Montag vor. Voraussetzung für Anwendung der Quote in reinen oder allgemeinen Wohngebieten ist Geschosswohnungsbau mit mehr als zwei Vollgeschossen und eine Gesamtgeschossfläche von mindestens 3.000 Quadratmeter. Laut Rathaus-Jurist Michael Hartl hat die Stadt sich bei anderen Städten erkundigt, wie man es dort hält. Vergleichbare Regelungen hätten lediglich die kreisfreien Städte Landshut (Quote 20 Prozent), Passau (30 Prozent) und Regensburg (40 Prozent). In Amberg, Deggendorf und Schwandorf gebe es keine Festlegungen.

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