Pilotprojekt "Second Stage" in Straubing

Perspektiven nach Frauenhaus-Aufenthalt


Vom Glück, nach einem Leben mit einem gewalttätigen Partner den Schlüssel zu einer eigenen Wohnung und damit einem neuen Anfang in Händen zu halten. Das Projekt "Second Stage" verhilft Frauen und ihren Kindern dazu - nachdem sie Schutz im Frauenhaus suchten.

Vom Glück, nach einem Leben mit einem gewalttätigen Partner den Schlüssel zu einer eigenen Wohnung und damit einem neuen Anfang in Händen zu halten. Das Projekt "Second Stage" verhilft Frauen und ihren Kindern dazu - nachdem sie Schutz im Frauenhaus suchten.

Doppelverdiener-Paare ohne Kind und ohne Haustier sind die gefragtesten Mieter. Für diese Erkenntnis braucht man kein Kenner der Immobilienbranche zu sein. Alleinerziehende haben da einen schwereren Stand. Frauen, deren Leben gerade wieder Bodenhaftung gewinnt, nachdem sie Hilfe im Frauenhaus gesucht haben, umso mehr. Im Bayerischen Sozialministerium hat man darauf reagiert und Anfang 2020 ein Modellprojekt auf den Weg gebracht. "Second Stage" heißt es. Als einer von 15 Standorten in Bayern ist als Träger der Verein Haus für das Leben zum Zug gekommen - bei zehn Prozent Eigenbeteiligung. Sozialpädagogin Katharina Gall begleitet und unterstützt seither Frauen und ihre Kinder, die sich nach dem Frauenhausaufenthalt eine neue Existenz aufbauen, bei der Wohnungssuche. Und mehr als das.

Jetzt weiterlesen mit

  • alle Artikel auf idowa.de in voller Länge und deutlich weniger Werbung
  • als Abonnent unterstützen Sie Journalismus in Ihrer Region
  • einen Monat für 0,99 Euro testen, danach 9,90 Euro im Monat