Plastikmüll beim Spargelanbau

Kein Ertrag ohne Folie

Im Anbau haben sich Folien und Töpfe etabliert


Der Himbeeranbau der Firma Baumann: Die Plastiktöpfe stehen auf Kunststoffmatten, dem "Bändchengewebe". Die Pflanzen werden von Netzen gestützt und über das schwarze Rohr und davon abgehende Schläuche bewässert.

Der Himbeeranbau der Firma Baumann: Die Plastiktöpfe stehen auf Kunststoffmatten, dem "Bändchengewebe". Die Pflanzen werden von Netzen gestützt und über das schwarze Rohr und davon abgehende Schläuche bewässert.

Der Anbau von Spargel ist ohne Folie nicht möglich, weder in Deutschland noch anderswo, lautet die Aussage von Hans Gänger, Geschäftsführer der Firma Gänger. Er zählt am Telefon auf, warum die Folien unverzichtbar seien: Der Spargel könne in der Region angebaut werden und hat somit eine zwölf Mal bessere Klimabilanz als importierter Spargel. Da die Folie Unkraut unterdrücke, könne auf Pflanzenschutzmittel verzichtet werden. Darüber hinaus werden die Folien über die Lebensdauer einer Spargelkultur verwendet - zwischen zehn und zwölf Jahren. Danach werden sie recycelt. Die Folien an sich seien lebensmittelecht. Das bedeutet, dass sie sich nicht geschmacklich oder geruchlich auf den Spargel auswirken.

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