Straubing-Bogen: "Durchwachsene Silphie" schützt Boden vor Erosion und Auswaschung

Energiepflanze für Biogasanlagen


Bitte beachten Sie, dass die Quelle des Steckbrief-Fotos nicht das AELF SR ist, sondern Ulrich Eidenschink vom Technologie und Förderzentrum (TFZ)

Bitte beachten Sie, dass die Quelle des Steckbrief-Fotos nicht das AELF SR ist, sondern Ulrich Eidenschink vom Technologie und Förderzentrum (TFZ)

Von Redaktion Landkreis Straubing-Bogen

Die "Durchwachsene Silphie" ist eine anspruchslose Staudenpflanze, die ursprünglich aus Nordamerika stammt und bis zu drei Meter hoch wird. Sie ist eine sogenannte Dauerkultur und wächst bis zu 15 Jahre auf der gleichen Fläche. Aufgrund ihrer ökologischen Vorteile und großen Biomasseproduktion rückt sie zunehmend als Energiepflanze für Biogasanlagen in den Fokus. Da der Silphienbestand den Boden ganzjährig bedeckt, ist er vor Erosion und Nährstoffauswaschung geschützt. Ab dem zweiten Anbaujahr wird auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verzichtet. Aufgrund der langen Blütezeit von Juli bis September erfreut sich "Silphie" auch bei Bienen und anderen Insekten großer Beliebtheit. Das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) in Straubing erforscht auf verschiedenen Versuchsfeldern in ganz Bayern die optimalen Produktionsbedingungen für den Anbau der Durchwachsenen Silphie, um so wertvolle Anbauempfehlungen für Landwirte herausgeben zu können.

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