Eine Herausforderung

Weitere Unterkünfte für Asylbewerber im Landkreis Freising nötig

Derzeit werden dem Landkreis monatlich circa 100 Schutzsuchende zugewiesen. "Die im laufenden Jahr geschaffenen Kapazitäten zur Unterbringung von Flüchtlingen sind momentan erschöpft", bilanziert das Landratsamt.


Das leerstehende Studentenwohnheim an der Giggenhauser Straße in Freising wird momentan entrümpelt und anschließend renoviert. Im April kommenden Jahres sollen dort Flüchtlinge wohnen können.

Das leerstehende Studentenwohnheim an der Giggenhauser Straße in Freising wird momentan entrümpelt und anschließend renoviert. Im April kommenden Jahres sollen dort Flüchtlinge wohnen können.

Die Unterbringung von Asylbewerbern und Schutzsuchenden stellt den Landkreis auch weiterhin vor große Herausforderungen. "Die im laufenden Jahr geschaffenen Kapazitäten zur Unterbringung von Flüchtlingen sind momentan nahezu erschöpft", bilanziert das Landratsamt. Um auch weiterhin zu vermeiden, dass erneut Schulturnhallen zur Unterbringung zweckentfremdet werden müssen, und um trotz der immer noch hohen Zuzugszahlen den sozialen Frieden im Landkreis zu wahren, schafft der Landkreis nun weitere Unterkünfte, insbesondere in der Kreisstadt Freising. Die geplante Umnutzung des leerstehenden Studentenwohnheims in der Giggenhauser Straße, wo ab April voraussichtlich 300 Personen untergebracht werden sollen, löste in der Sitzung des Kreisausschusses am Donnerstag eine Diskussion aus.

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