"Biodeutsche Bürger"

Landshuter AfD-Eklat beschäftigt Stadtrat weiter


Keine Berührungsängste zeigten Stadträte der konservativen Fraktionen bislang, wenn es um die AfD-Fraktion ging. Hier ein Dult-Schnappschuss mit (von links) Freie-Wähler-Fraktionschef Robert Mader, Hans Peter Summer, Lothar Reichwein (beide CSU/LM/JL/BfL) und den AfD-Stadträten Rainer Ecker, Wolfram Schubert und Günter Straßberger.

Keine Berührungsängste zeigten Stadträte der konservativen Fraktionen bislang, wenn es um die AfD-Fraktion ging. Hier ein Dult-Schnappschuss mit (von links) Freie-Wähler-Fraktionschef Robert Mader, Hans Peter Summer, Lothar Reichwein (beide CSU/LM/JL/BfL) und den AfD-Stadträten Rainer Ecker, Wolfram Schubert und Günter Straßberger.

Von Uli Karg

"Kommunalpolitik ! Kommunalpolitik !" schallte es am Freitag aus den Reihen von CSU/LM/JL/BfL, als SPD-Fraktionschefin Anja König bei ihrer Haushaltsrede Kritik an der Staatsregierung übte. Stille dagegen, als AfD-Stadtrat Rainer Ecker anschließend die Interessen "biodeutscher Bürger" durch die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine gefährdet sah. Das Verhältnis zwischen der AfD und den konservativen Fraktionen galt bislang als freundlich. Dass sich daran durch den Eklat etwas ändert, wird von Grünen und SPD bezweifelt - während es seitens des OB und der Freien Wähler nachdenkliche Töne gibt.

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