Landkreis Landshut

Die neue Volkskrankheit muss aus der Tabuzone

Landkreis ebnet den Weg für eine Anlaufstelle zur "Professionalisierung der Demenzarbeit"


Rund 3800 Landkreisbürger sind dement, ihnen und ihren Angehörigen soll die neue hauptamtliche Koordinierungsstelle unter die Arme greifen.  Foto: dpa

Rund 3.800 Landkreisbürger sind dement, ihnen und ihren Angehörigen soll die neue hauptamtliche Koordinierungsstelle unter die Arme greifen.

Demenz ist die neue Volkskrankheit. Im Jahr 2014 gab es im Landkreis Landshut rund 2.800 Betroffene, bis 2020 wird sich deren Zahl auf etwa 3.800 erhöhen. "Durch den demografischen Wandel wird unsere Gesellschaft immer mehr mit dieser Krankheit konfrontiert werden", sagte Landrat Peter Dreier (FW) am Montag im Kreisausschuss: Das Gremium gab am Montag grünes Licht für eine hauptamtliche Koordinierungsstelle beim Landshuter Netzwerk zur "Professionalisierung der Demenzarbeit".

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