Fiese Abzocke

Billigerer Energietarif lockt Postauerin in die Stromanbieter-Falle

Statt zu sparen, zahlte Michaela Kleinle am Schluss über einen Euro für die Kilowattstunde Strom. Der dubiose Stromanbieter ist bei den Verbraucherzentralen bekannt. Ihr Anwalt warnt davor, sensible Daten herauszugeben.


Mittlerweile kann Michaela Kleinle wieder lächeln - beim Anblick ihrer Stromrechnung ist ihr das Lachen nämlich zeitweise vergangen.

Mittlerweile kann Michaela Kleinle wieder lächeln - beim Anblick ihrer Stromrechnung ist ihr das Lachen nämlich zeitweise vergangen.

Im Dezember 2021 habe sich Michaela Kleinle aus Postau "schön blöd" verhalten, als sie sich wegen eines Anrufs der Energieberater Energieboten 28 von ihrem Stromanbieter Eon weglocken ließ. Die 54-Jährige freute sich über einen günstigeren Stromtarif beim Energiekonzern Primastrom, ohne zu ahnen, Betrügern auf dem Leim gegangen zu sein. Am Ende zahlt sie für die Kilowattstunde 1,07 Euro. Nahezu wöchentlich sieht sich die ÜZW in Altheim mit der Masche fragwürdiger Stromhändler wie Primastrom, voxenergie und Mivolta konfrontiert. Auch bei der Verbraucherzentrale Landshut sind die dubiosen Firmen bereits bestens bekannt. Die ÜZW und die Verbraucherschutzzentrale warnen deshalb davor, sensible Daten herauszugeben.

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