Landkreis Landshut

A92-Sanierung zwischen Wörth und Essenbach


Von Redaktion Landkreis Landshut

Das dürfte einige Autofahrer beunruhigen. Nach den Straßensperrungen in der Stadt Landshut, bedingt durch Baustellen, steht ab Montag die nächste größere Baustelle an - diesmal auf der A 92 nördlich der Drei-Helmen-Stadt zwischen den Wörth und Essenbach im Bereich des zukünftigen Autobahnkreuzes Landshut - dort sind Staus dann vorprogrammiert.

Ab Montag beginnen die Arbeiten

Die Autobahndirektion Südbayern, Dienststelle Regensburg, beginnt ab Montag mit den Arbeiten für die Fahrbahnerneuerung auf der A92 auf einem Teilstück zwischen den Anschlussstellen Wörth und Landshut/Essenbach. Zur Durchführung der Erneuerungsarbeiten werden bis einschließlich 31. Oktober auf eine Länge von rund 1,4 Kilometer nacheinander die beiden Fahrtrichtungen grundhaft erneuert.

Vor Beginn der eigentlichen Fahrbahnerneuerungsarbeiten müssen auf den Fahrbahnen in Fahrtrichtung Deggendorf und München zwei Mittelstreifenüberfahrten und zwei Baustellenausfahrten hergestellt werden. Für diese Arbeiten werden jeweils die Überholspuren mittels Tagesbaustellen gesperrt. Diese Vorarbeiten sind zur Einrichtung der Verkehrsführung für die eigentlichen Hauptarbeiten erforderlich.

Stets zwei Fahrstreifen pro Richtung

Ab Anfang August beginnen dann die Hauptarbeiten zur Erneuerung der Richtungsfahrbahn Deggendorf. Der Verkehr wird in einer sogenannten "4+0 Verkehrsführung" über die Richtungsfahrbahn München abgewickelt. Dabei stehen stets zwei Fahrstreifen in jede Fahrtrichtung zur Verfügung.

Nach Abschluss der Erneuerung der Richtungsfahrbahn Deggendorf erfolgt ab Mitte September die Erneuerung der Richtungsfahrbahn München in analoger Weise.

Bei den Vorarbeiten sowie während der Hauptarbeiten in den "4+0 Verkehrsführungen" wird eine Beschränkung der zulässigen Geschwindigkeit auf 80 km/h und ein Überholverbot für LKW und Busse angeordnet.

Neue Deckschicht sorgt für weniger Lärm

Im Zuge der Fahrbahnerneuerung wird die bestehende Betonfahrbahn mit einem 30 Zentimeter starken Asphaltoberbau erneuert. Als oberste Asphaltschicht wird eine lärmmindernde Asphaltdeckschicht in Heißbauweise auf Versiegelung eingebaut, der deutlich leiser ist als die bestehende Betondecke und damit zur Minderung des Verkehrslärmes beiträgt.

Die Gesamtbaukosten belaufen sich laut Mitteilung auf rund 4,2 Millionen Euro. Nach Beendigung der Fahrbahnerneuerungsarbeiten auf beiden Fahrtrichtungen ist voraussichtlich ab Ende Oktober der Autobahnabschnitt wieder frei befahrbar.