Guerilla-Gardening

Corona-Zeit als Artenschutz-Zeit

OGV-Vorsitzende nutzt Zwangspause, um für den Artenschutz zu werben


Silvia Zaglmann hält bereits einen Eierkarton voller walnussgroßer Blühbomben zum Abwurf bereit. Tochter Antonia (5) sitzt inmitten nur eines Bruchteiles der bei den Zaglmanns heranwachsenden Jungpflanzen.

Silvia Zaglmann hält bereits einen Eierkarton voller walnussgroßer Blühbomben zum Abwurf bereit. Tochter Antonia (5) sitzt inmitten nur eines Bruchteiles der bei den Zaglmanns heranwachsenden Jungpflanzen.

Corona hat den Bombenbau des OGV-Nachwuchses in Walderbach gestoppt. Und das kam so: Vor einigen Wochen erst haben sich die "Grünschnäbel" formiert, der Nachwuchs beim Obst- und Gartenbauverein Walderbach-Reichenbach. Die ersten Treffen hatten erheblichen Zulauf, freut sich, die ebenfalls erst jüngst ins Amt gewählte Vorsitzende Silvia Zaglmann. Das Jahresprogramm der "Grünschnäbel" steht und vereint Pflanz- und Bastelaktionen und macht deutlich: "Grün ist in", vor allem auch bei jungen Familien. Und nun brachte Corona sämtliche Aktivitäten erst einmal zum Erliegen. "Sogar den kontaktlosen Geräteverleih innerhalb des Vereins mussten wir aufgeben", erzählt Silvia Zaglmann, die ein Vorgehen ausgeklügelt hatte, bei dem Gerätewart und der Ausleihende nicht persönlich aufeinandertreffen würden. Die Maßgabe, auch vom Landesverband der Gartenbauvereine, sei gewesen: Alles Nichtnotwendige einstellen. Dazu gehören neben sämtlichen Treffen und Aktionen von Vereinsmitgliedern eben auch die Zusammenkünfte der Kinder.

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