Noch eine Männerdomäne

Chamer JUZ will mehr Mädchen anziehen

Die Leiter des Jugendzentrums, Ingrid Roider und Andreas Wischnewski, gehen auf Spurensuche: Warum besuchen kaum Mädchen den öffentlichen Treff in Cham?


"Mädels traut euch", lautet der Appell der beiden Leiter des JUZs, Ingrid Roider und Andreas Wischnewski. Auch, wenn der öffentliche Treff aktuell von Jungen dominiert wird, ist Platz für jeden, unabhängig von der Hautfarbe, Geschlecht und Herkunft. "Cham bleibt bunt, das JUZ ist bunt, wir sind eine Gemeinschaft", findet Roider.

"Mädels traut euch", lautet der Appell der beiden Leiter des JUZs, Ingrid Roider und Andreas Wischnewski. Auch, wenn der öffentliche Treff aktuell von Jungen dominiert wird, ist Platz für jeden, unabhängig von der Hautfarbe, Geschlecht und Herkunft. "Cham bleibt bunt, das JUZ ist bunt, wir sind eine Gemeinschaft", findet Roider.

Dienstagmittag, kurz vor halb zwei. Die bunt dekorierte Tür zum Jugendzentrum fällt hinter zwei Mädchen ins Schloss. Sie strecken die Köpfe neugierig in den großen Gemeinschaftsraum, gleich links neben dem Eingang. In der einen Ecke zocken ein paar Jungen gemeinsam, in der anderen spielen junge Männer Billard. Von der Theke aus, welche die rote Küche mit dem Gemeinschaftsraum verbindet, schauen die beiden Leiter des JUZs, Ingrid Roider und Andreas Wischnewski, dem bunten Treiben zu. Als ihr Blick auf die beiden Mädchen fällt, ziert ein großes Lächeln ihre Gesichter. Denn dass Mädchen im Jugendzentrum vorbeischauen, ist nicht alltäglich.

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