Zähes Ringen um das Kleingedruckte

Bayerwaldhof in Liebenstein klagt gegen Bayerischen Kompromiss


Das Hotel Bayerwaldhof liegt immer noch im erzwungenen Dornröschenschlaf.

Das Hotel Bayerwaldhof liegt immer noch im erzwungenen Dornröschenschlaf.

Sonnenschein, blauer Himmel und eine wunderschöne Landschaft: Die Kulisse in Liebenstein ist an diesem Sonntagnachmittag nahezu perfekt und der Bayerwaldhof versprüht pure Frühlingsromantik. Doch im Wellnesstempel herrscht gähnende Leere. Seit Mitte November ist das Haus wegen der Corona-Beschränkungen erneut für Touristen geschlossen. Bei Inhaber Thomas Mühlbauer und Hoteldirektor Alfons Weiß macht sich nach der langen Zeit ohne Gäste allmählich Tristesse breit. Mit dem Ergebnis der zurückliegenden Ministerpräsidentenkonferenz hätten beide bereits gerechnet, aber die Verlängerung des Lockdowns zermürbe nach ihrer Meinung die Hotellerie. "Die Aussichten sind bislang düster", sagt Mühlbauer. Im Stich gelassen fühlt sich der Hotelbetreiber aber nicht nur von der Politik, sondern auch von der Allianz, die seit 50 Jahren der Versicherungspartner des Bayerwaldhofs ist.

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