Anträge zurückgezogen

Der Wasserschutz in Bayern wird doch nicht aufgeweicht


Nicht nur Nordbayern leidet in diesem Jahr unter Wassermangel - auch der bisher als wasserreich geltende Süden weist zum Ende des Winters geringe Wasserstände auf. Das hat die Staatsregierung aufgeschreckt.

Nicht nur Nordbayern leidet in diesem Jahr unter Wassermangel - auch der bisher als wasserreich geltende Süden weist zum Ende des Winters geringe Wasserstände auf. Das hat die Staatsregierung aufgeschreckt.

Von Ralf Müller und mit Material der dpa

Einen "guten Tag" für den Trinkwasserschutz in Bayern verkündete Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) am Dienstag in München nach einer Sitzung des Landeskabinetts nicht ohne Genugtuung. Die Regierungsfraktionen von CSU und Freien Wählern im bayerischen Landtag haben drei Anträge für die Fortschreibung des Landesentwicklungsplans (LEP) zurückgezogen, die von vielen als Einschränkung des Trinkwasserschutzes interpretiert worden waren. Die Rücknahme sei ein "Ansatz von kommunikativer Klugheit" gewesen, kommentierte Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

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