Hochwasser

Große Laber und Hartlaber treten über die Ufer


Zwischen Haidenkofen und der Laberstraße: Hartlaber, so weit das Auge reicht.

Zwischen Haidenkofen und der Laberstraße: Hartlaber, so weit das Auge reicht.

Von Redaktion Wörth

Nach den Niederschlägen ab Donnerstag sind im südöstlichen Landkreis Flüsse und Bäche über die Ufer getreten. "Land unter" hieß es zum Beispiel in der Gemeinde Sünching am Freitagabend und am Samstag.

Die Große Laber, die sich ansonsten relativ friedlich in ihrem Bett dahinschlängelt, trat oberhalb des Orts Haidenkofen weitflächig über ihre Ufer. Vor allem aber die seit rund 60 Jahren existierende Hartlaber hat wieder einmal ihren Lauf zwischen Haidenkofen und der Staatsstraße 2111 in Sünching in den angrenzenden Wiesen und Feldern gesucht. Dabei standen auf einer Wiese auch die seit etlicher Zeit dort befindlichen Strohballen unter Wasser. Auch in den Fluren von Mötzing und Haimbuch standen am Samstag wegen der Hartlaber Wiesen und Felder unter Wasser. Dabei kam bei Haimbuch die Hartlaber schon sehr nahe an einen Geflügelstall heran.

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Fast bis zum Hühnerstall reicht am Samstag das Wasser.

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Ob diese Ballen noch zu retten sind?

Die Hartlaber

Die Hartlaber wurde Ende der Fünfziger- und Anfang der Sechzigerjahre neu angelegt und sollte Hochwasser an der Großen Laber vermeiden. Sie zweigt westlich von Sünching-Haidenkofen von der Großen Laber nach rechts ab, läuft in einem Abstand von überall unter einem Kilometer 8,38 Kilometer lang parallel zu dieser in deren weiter Aue nach Nordosten und fließt zwischen Mötzing-Oberhaimbuch und -Schönach wieder in die Große Laber zurück.