Diplomatie

Macrons heikler Staatsbesuch in den USA

Bei allem Stolz über die Ehre der Einladung zu einer formellen Visite in den Vereinigten Staaten - der Unmut in Frankreich über die protektionistische Politik von US-Präsident Joe Biden ist groß. Das Thema wird Teil der bilateralen Gespräche sein.


Der französische Präsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte Macron kommen auf dem Luftwaffenstützpunkt Andrews im US-Bundesstaat Minnesota an.

Der französische Präsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte Macron kommen auf dem Luftwaffenstützpunkt Andrews im US-Bundesstaat Minnesota an.

"USA! Ein Moment, um die Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern zu feiern. Ein Moment, um in einer Zeit großer Herausforderungen gemeinsam voranzukommen." Die Nachricht, die der französische Präsident Emmanuel Macron in der Nacht auf Mittwoch im sozialen Netzwerk Twitter in englischer Sprache schrieb, ließ zweierlei durchscheinen: Enthusiasmus über seinen dreitägigen Staatsbesuch in den Vereinigten Staaten - und das Bewusstsein über die heiklen Themen auf der Agenda. An erster Stelle stehen dabei der Ukraine-Krieg und die Suche nach einer gemeinsamen Antwort des Westens auf die russische Aggression und die Spannungen zwischen den USA und China. Und vor allem das im August von Biden beschlossene Klimagesetz "Inflation Reduction Act" (IRA).

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