CSU-Bezirksparteitag

Söder distanziert sich in Dingolfing von "Höcke-Sekte" AfD

CSU-Chef Markus Söder ist bei seinem Besuch in Dingolfing erneut deutlich auf Abstand zur AfD gegangen. Aber auch die Ampel-Regierung in Berlin bekam ihr Fett weg.


Parteichef und Ministerpräsident Markus Söder hält die CSU in Bayern für alternativlos.

Parteichef und Ministerpräsident Markus Söder hält die CSU in Bayern für alternativlos.

Beim CSU-Bezirksparteitag in Dingolfing hat sich Ministerpräsident Markus Söder (CSU) klar von der AfD distanziert. "Mit dieser Höcke-Sekte wollen wir nichts zu tun haben", sagte Söder. Bei der Erdinger Demonstration gegen das Heizungsgesetz sei er gewesen, weil man die Marktplätze nicht "den anderen" überlassen dürfe und weil dort viele Waldbesitzer, Handwerker und sonstige Gruppen gewesen seien, die er gerne treffen wollte. Wer die AfD wähle, riskiere den Abstieg, mahnte Söder an.

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2 Kommentare:


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Albin Michael L.

am 09.07.2023 um 17:04

Wenn es so weitergeht, wird er noch betteln um mit der AfD zusammenarbeiten zu dürfen. Vielleicht distanziert sich die AfD von der Söder-CSU



Willi N.

am 10.07.2023 um 12:16

Die AfD hat eine sehr wechselfreudige Wählerschaft. Sieht man ja auch an Ihnen: Während Corona haben Sie sie noch verteufelt, jetzt wählen Sie wieder AfD, ohne dass die AfD irgendwas an sich geändert hat, auch nicht ihre Einstellung zu den Coronamaßnahmen. Und Streit innerhalb der AfD ist ja nicht selten, besonders im bayerischen Landtag. Und umfragemäßig sind die Freien Wähler immer ziemlich konstant zur AfD. Somit hat Söder immer eine bessere Wahl zum koalieren.



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