Meinung

Wirtschaftswachstum

Scholz sollte dem Beispiel von Schröder folgen


Bundeskanzler Olaf Scholz im Bundestag

Bundeskanzler Olaf Scholz im Bundestag

Im Jahr 2006 sorgte der niederbayerische CSU-Abgeordnete Ernst Hinsken für einen Eklat, als er im Bundestag vergeblich versuchte, dem damaligen SPD-Kanzler Gerhard Schröder eine rote Laterne zu überreichen. Denn die deutsche Wirtschaft war Schlusslicht in Europa. Schröder nahm das "Geschenk" nicht an, es steht heute im Haus der Geschichte in Bonn. Zeit, es wieder hervorzuholen? Heute regiert abermals ein sozialdemokratischer Kanzler, und die Wirtschaft wächst in keinem anderen EU-Land so langsam wie in Deutschland. Während seine Minister für Wirtschaft und Finanzen darauf drängen, der Konjunktur auf die Sprünge zu helfen, nimmt Olaf Scholz sich Schröders ruhige Hand zum Vorbild.

Jetzt weiterlesen mit

  • alle Artikel auf idowa.de in voller Länge und deutlich weniger Werbung
  • als Abonnent unterstützen Sie Journalismus in Ihrer Region
  • einen Monat für 0,99 Euro testen, danach 9,90 Euro im Monat

1 Kommentare:


Bitte melden Sie sich an!

Melden Sie sich an, um kommentieren zu können.

Anmelden

Frank H.

am 16.02.2024 um 10:33

Zentrales Element der Agenda 2010 war mehr Arbeit und Produktivität. Neben den arbeitspolitischen Verschärfungen erinnere ich mich an Aufrufe zu Lohnzurückhaltung - genau das scheint mir derzeit zu fehlen. Sollte die Regierung nicht im Interesse der Inflationsbegrenzung vor übermäßigen Forderungen warnen, anstatt bei jeder Lohndemo mitzuwandern ? Schließlich ist "Inflation plus X" doch der wesentliche Brandbeschleuniger der Inflation. Aber natürlich ist Inflation für staatliche Schuldenmacher auch recht praktisch ...



Kommentare anzeigen