Meinung

U-Ausschuss Stammstrecke

S-Bahn-Debakel: Auch Bayern trägt eine Mitschuld


Zweifel bleiben aber nach Ende des Stammstrecke-Untersuchungsausschusses des Landtags, ob es die Regierenden denn überhaupt genau wissen wollten, wie es mit dem Bau steht.

Zweifel bleiben aber nach Ende des Stammstrecke-Untersuchungsausschusses des Landtags, ob es die Regierenden denn überhaupt genau wissen wollten, wie es mit dem Bau steht.

Eigentlich wurde der Grundstein für das Desaster beim Bau der zweiten Münchener S-Bahn-Strecke bereits 2011 gelegt, als der Freistaat Bayern als Auftraggeber und Geldgeber mit der Deutschen Bahn als Ausführende einen Vertrag zur Errichtung der zweiten unterirdischen S-Bahn-Stammstrecke in München abschloss. Trotz eines Volumens von immerhin 3,85 Milliarden Euro war darin offenkundig nichts über Auskunftspflichten, Kontrollrechte und Sanktionsmöglichkeiten vereinbart. Der Freistaat Bayern wurde auf die Rolle des Zahlers reduziert, der nichts zu melden hatte. Das rächte sich bitter.

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