Vereinigtes Königreich

Labour-Partei hat (noch) die Nase vorne

Oppositionsführer Keir Starmer präsentierte sich beim Labour-Parteitag in Liverpool als jener Politiker, der dem Vereinigten Königreich den nötigen Wandel bringen kann. Dabei wurde die Konferenz jedoch auch von den Ereignissen in Israel überschattet.


Keir Starmer, Vorsitzender der Labour-Partei, setzt seine Grundsatzrede auf dem Labour-Parteitag fort, nachdem ein Mann auf die

Keir Starmer, Vorsitzender der Labour-Partei, setzt seine Grundsatzrede auf dem Labour-Parteitag fort, nachdem ein Mann auf die Bühne gekommen war und ihn mit Glitter bestreut hatte.

Könnte man die politische Zukunft der beiden großen Parteien in Großbritannien an der Teilnehmerzahl bei Parteikonferenzen ablesen, hätte Labour die Nase vorn. Während bei den Konservativen viele Abgeordnete dem Treffen in Manchester vergangene Woche fernblieben, reichte der Platz des Veranstaltungsortes in der englischen Küstenstadt Liverpool, die am Mittwoch endet, für die vielen angereisten Labour-Parteimitglieder, Delegierten und Lobbyisten kaum aus. Tatsächlich liegt die Partei in den Umfragen aktuell 18 Prozentpunkte vor den Tories. Damit gelten sie derzeit als Favoriten bei den Wahlen, die voraussichtlich im Herbst 2024 stattfinden wird, für sich entscheiden. Eines machten Labour-Abgeordnete und Meinungsforscher jedoch immer wieder deutlich. Noch ist das Rennen nicht entschieden.

Jetzt weiterlesen mit

  • alle Artikel auf idowa.de in voller Länge und deutlich weniger Werbung
  • als Abonnent unterstützen Sie Journalismus in Ihrer Region
  • einen Monat für 0,99 Euro testen, danach 9,90 Euro im Monat