Müllers heikle Amazonas-Mission

Im Reich des "Tropen-Trumps"

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hält wenig von Umweltschutz


Ein Holzfäller arbeitet mit einer Kettensäge im brasilianischen Regenwald des Amazonas an einem Urwaldriesen.

Ein Holzfäller arbeitet mit einer Kettensäge im brasilianischen Regenwald des Amazonas an einem Urwaldriesen.

Während in Deutschland erregt darüber diskutiert wird, wie Heizöl und Sprit teurer gemacht werden sollen, um das Klima zu retten, ist Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) im brasilianischen Amazonasgebiet unterwegs. Es ist eine äußerst heikle Mission im Land von "Tropen-Trump" Jair Bolsonaro, der dem Naturschutz den Kampf angesagt hat. Und sich Ratschläge aus Deutschland verbittet. Zweimal sei er über Europa geflogen und habe dort nicht einen Quadratmeter Wald gesehen, sagte der Rechtspopulist kürzlich. Die Europäer hätten deshalb gar nicht die Kompetenz, über das Thema zu sprechen.

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