Innenpolitik

Hohe Zahl von Asylsuchenden setzt Scholz und die Ampel unter Zugzwang

Die Koalition gerät in der Migrationspolitik nun aus den eigenen Reihen unter Druck. Brandenburgs Ministerpräsident Woidke schlägt die Ablösung von Geldleistungen vor


Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mitteilte, wurden bis September 233 744 Erstasylanträge entgegengenommen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das eine Zunahme um mehr als 73 Prozent.

Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mitteilte, wurden bis September 233 744 Erstasylanträge entgegengenommen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das eine Zunahme um mehr als 73 Prozent.

Die Bundesregierung gerät vor dem Hintergrund stark steigender Flüchtlingszahlen nun auch in den eigenen Reihen immer mehr unter Druck. Mit dem brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke meldete sich erstmals ein SPD-Spitzenpolitiker zu Wort, der bei der Versorgung von Asylsuchenden auf eine Umstellung von Geld- auf Sachleistungen dringt. Zuvor hatte es solche Forderungen vor allem aus der Opposition gegeben. Ziel ist es, Deutschland als Zielland weniger attraktiv zu machen und den Flüchtlingszuzug zu begrenzen.

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