Steuernachforderungen

Hochzins wird für Fiskus Draufzahlgeschäft

Der Staat nimmt weniger Nachzahlungszinsen ein, als er an Erstattungszinsen zahlen muss


Wegen hochverzinster Steuererstattungen verbuchen die Finanzämter ein Minus.

Wegen hochverzinster Steuererstattungen verbuchen die Finanzämter ein Minus.

Wer Steuern nachzahlt, muss 0,5 Prozent drauflegen, und zwar jeden Monat, also sechs Prozent im Jahr. Dem Staat ermöglicht das satte Einnahmen. Bisher. Denn: Er muss genau so hoch Steuererstattungen verzinsen. Und genau das führte 2019 erstmals zu Mindereinnahmen.

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