Meinung

Regierungskonsultationen

Der China-Kotau des Kanzlers


Kanzler Olaf Scholz hat es Chinas Premier Li Qiang (l.) durchgehen lassen, Fragen von Journalisten zu verbieten.

Kanzler Olaf Scholz hat es Chinas Premier Li Qiang (l.) durchgehen lassen, Fragen von Journalisten zu verbieten.

Was für ein diplomatischer Eiertanz: Mit vielen Worten haben Bundeskanzler Olaf Scholz und sein chinesischer Gast Li Qiang am Montag wenig gesagt. Überraschend war an der gemeinsamen Pressekonferenz nur eines: dass Fragen der Journalisten nicht zugelassen waren. Scholz hat also offenbar zugestimmt, dass Chinas Premier Li zumindest auf offener Bühne geschont wird. Ein irritierender Kotau, der nicht zum Bekenntnis des Bundeskanzlers zur Pressefreiheit und seinem höflich vorgetragenen Appell passte, China möge die Bedingungen für ausländische Journalisten verbessern.

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