Meinung

Mehr als 100 Millionen Menschen

Anzahl der Flüchtlinge zeugt von weltweitem Versagen


Das von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik verbreitete Foto zeigt Einwohner von Mariupol, die einen Bus an einem Hilfsposten für Evakuierte aus Mariupol, die in der Nähe des Werks von Azovstal Iron and Steel Works lebten, verlassen.

Das von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik verbreitete Foto zeigt Einwohner von Mariupol, die einen Bus an einem Hilfsposten für Evakuierte aus Mariupol, die in der Nähe des Werks von Azovstal Iron and Steel Works lebten, verlassen.

Wie oft war in den vergangenen Jahren und erst recht nach der großen Flüchtlingswelle davon die Rede: Die Fluchtursachen müssten bekämpft werden, es müsse mehr getan werden, die Lebensbedingungen in den Herkunftsländern von Asylsuchenden zu verbessern, damit weniger Menschen ihre Heimat auf der Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben verlassen. Doch die Welt hat versagt. Es ist die große Schande unserer Zeit, dass mittlerweile mehr als 100 Millionen Menschen auf der Flucht sind. Krieg, Gewalt, Verfolgung, wirtschaftliche Not und die Folgen des Klimawandels vertreiben sie.

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