Koalitionsvertrag

Rot, Grün und Gelb fusionieren nicht: Die Unterschiede bleiben

Olaf Scholz (SPD, 2. v. r.) gibt als Kanzler künftig die Richtung vor. Aber das ändert nichts daran, dass seine Partei, die FDP von Christian Lindner (r.) sowie die Grünen von Annalena Baerbock und Robert Habeck weiterhin grundsätzlich unterschiedliche Politikansätze verfolgen.

Olaf Scholz (SPD, 2. v. r.) gibt als Kanzler künftig die Richtung vor. Aber das ändert nichts daran, dass seine Partei, die FDP von Christian Lindner (r.) sowie die Grünen von Annalena Baerbock und Robert Habeck weiterhin grundsätzlich unterschiedliche Politikansätze verfolgen.

(Quelle: Michael Kappeler/dpa)

Der Koalitionsvertrag steht, und es war eine schnelle Geburt. Nur einen knappen Monat brauchten SPD, Grüne und FDP, um die Grundlage für ihr künftiges Regierungshandeln auf die Beine zu stellen. Das ist kein Rekord, aber im Vergleich zur vergangenen Wahl, als sich der Gesamtprozess über 171 Tage hinzog, doch bemerkenswert.