Liebe, Tod, Geschlechterkampf

Premierenkritik zu "7 Deaths of Maria Callas"

Bayerische Staatsoper: "7 Deaths of Maria Callas" von und mit Marina Abramović im Nationaltheater in München


"7 Deaths of Maria Callas" verbindet Opernarien mit Filmen und einer Performance: Nadeszhda Karyazina singt die Habanera aus "Carmen", ganz rechts schläft Marina Abramovic als Callas, in der Projektion kämpfen Mann und Frau (Willem Dafoe und Marina Abramovic) gegeneinander, miit tödlichen Ausgang.

"7 Deaths of Maria Callas" verbindet Opernarien mit Filmen und einer Performance: Nadeszhda Karyazina singt die Habanera aus "Carmen", ganz rechts schläft Marina Abramovic als Callas, in der Projektion kämpfen Mann und Frau (Willem Dafoe und Marina Abramovic) gegeneinander, miit tödlichen Ausgang.

Die Callas ist tot, das Sterbezimmer desinfiziert. Dann erklingt, endlich, ihre Stimme: "Casta diva", aus Vincenzo Bellinis "Norma". Marina Abramovic erscheint in Gold und hebt an der Bühne ein wenig die Arme. Das Bayerische Staatsorchester begleitet die Callas. Eine ganz leise Dissonanz der Bläser stört die Harmonie. Noch ein paar Takte Gesang, dann bricht die Musik ab. Dunkelheit, Ergriffenheit.

Jetzt weiterlesen mit

  • alle Artikel auf idowa.de in voller Länge und deutlich weniger Werbung
  • als Abonnent unterstützen Sie Journalismus in Ihrer Region
  • einen Monat für 0,99 Euro testen, danach 9,90 Euro im Monat