Kino

Der harte Boden der Tatsachen

Manele Labidis Film "Auf der Couch in Tunis" erzählt von einer Französin, die nach Tunesien zieht, ins Land ihrer Eltern. In der Realität scheitern viele an diesem Weg, sagt die Regisseurin.


Selma (Golshifteh Farahani) kehrt von Frankreich nach Tunesien zurück, um dort eine Psychotherapie-Praxis zu eröffnen - mangels Büroräumen auf dem Dach.

Selma (Golshifteh Farahani) kehrt von Frankreich nach Tunesien zurück, um dort eine Psychotherapie-Praxis zu eröffnen - mangels Büroräumen auf dem Dach.

Die französisch-tunesische Regisseurin Manele Labidi entwirft mit ihrem Spielfilmdebüt "Auf der Couch in Tunis" (ab 30. Juli im Kino) ein erfrischend ehrliches und ebenso paradoxes Bild aus der Zeit nach dem "Arabischen Frühling". Die Psychologin Selma (Golshifteh Farahani) kehrt darin aus Paris in das Land ihrer Eltern zurück, um eine psychotherapeutische Praxis auf dem Dach zu eröffnen. Sie trifft auf große Skepsis und Abneigung, aber auch auf Menschen, die der Fremden ihr Herz öffnen.

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