Rezept

So kocht die Region

Gänsebraten mit Streuobst


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So lecker sieht der Gänsebraten aus.

An Weihnachten sind es oft die traditionsreichen Gerichte, die unser Herz höher schlagen lassen. Es ist deshalb kein Wunder, dass der Gänsebraten mit einer knusprigen Kruste und seinem verlockenden Duft an den besinnlichen Festtagen nicht fehlen darf. 

Zutaten:

  • 1 Weidegans
  • Streuobst (hier: 2 Äpfel, 1 Quitte)
  • Zwiebeln
  • Sellerie, Petersilienwurzel, Gelbe Rüben
  • Beifuss, Thymian, Majoran, Rosmarin, Lorbeerblatt
  • Salz, Pfeffer
  • Tomatenmark
  • 1/8 Liter Rotwein
  • evtl. Honig, Stärkemehl

Zubereitung

Die vorbereitete Gans innen und außen mit den fein gemahlenen Gewürzen, Salz und Pfeffer gut einreiben. Dann die Zwiebeln, die Quitte und die Äpfel geschnitten in die Bauchhöhle geben.

Das kleingeschnittene Wurzelwerk und die Zwiebel zu dem Braten dazugeben und mit Wasser aufgießen.

Die Gans legt man zuerst mit der Brust nach unten in die Bratpfanne und brät sie im Backrohr bei ca. 170° C zugedeckt je nach Größe 3 bis 3 ½ Stunden. Nach der Hälfte der Bratzeit wird die Gans auf den Rücken gelegt.

Eine Viertelstunde vor Garzeit-Ende Gans aus dem Rohr nehmen und leicht abkühlen lassen. Die Gans tranchieren und alle Teile nebeneinander mit der Haut nach oben in eine feuerfeste Form geben, Haut mit Honig oder Salzwasser bestreichen, etwas Bratensaft angießen.

Die Gans nun bei gut 200° C etwa eine halbe Stunde knusprig braten und den restlichen Bratensaft in einen Topf geben, entfetten, mixen, mit Tomatenmark etwa 2 Minuten köcheln lassen. Rotwein zugeben und 20 Minuten einreduzieren, evtl. mit wenig Stärkemehl binden, abschmecken.

Dazu passt besonders gut Apfel-Blaukraut oder Rübenkraut und Kartoffelknödel, Serviettenknödel oder Kartoffelpüree.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

Video zum Thema:

Info:

Gekocht hat das Rezept Marianne Stöckl aus Rohr in Niederbayern. Gemeinsam mit ihrem Mann führt sie einen Bio Streuobsthof im Kreis Kelheim.