Telepräsenz-Technik

Roboter erleichtert Alltag für krebskranke Kinder

Krebskranke Kinder wünschen sich oft nichts mehr, als bei ihren Freunden in der Schule zu sein und am Unterricht teilnehmen zu können. Ein kleiner Roboter macht das möglich.


Der "Schulroboter" ist eigentlich ein Avatar, der ein länger erkranktes Kind im Klassenzimmer vertritt, den Unterricht dort mitverfolgt und live zum Patienten überträgt.

Der "Schulroboter" ist eigentlich ein Avatar, der ein länger erkranktes Kind im Klassenzimmer vertritt, den Unterricht dort mitverfolgt und live zum Patienten überträgt.

Von Heike Unger

Was ist der größte Wunsch von Kindern, die an Krebs erkrankt sind und deshalb lang im Krankenhaus behandelt werden müssen? Petra Waldhauser, die Vorsitzende der Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder Amberg-Sulzbach, hat diese Frage gesunden Kindern gestellt. Und sie mit der Antwort überrascht, die sie oft von den jungen Patienten hört, die sie und ihre Mitstreiter betreuen: Endlich wieder in die Schule gehen. Das geht eigentlich nicht, wenn ein Kind eine Chemotherapie machen muss. Mithilfe der Selbsthilfegruppe und der "Julitta & Richard Müller Stiftung" aber doch: Sie haben moderne Technik angeschafft, über die Kinder vom Krankenhaus aus bei ihren Klassenkameraden im Unterricht sein können.

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