Unfall

Autotransporter kippt auf A8 um: 300.000 Euro Schaden


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Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei bei einem Lastwagen-Unfall auf der Autobahn 8.

Auf der schneebedeckten A8 bei Bernau (Landkreis Rosenheim) ist am Montagvormittag ein Autotransporter ins Schleudern geraten und umgekippt. Wie die Polizei mitteilte, entstand bei dem Unfall mit dem mit sechs Neuwagen beladenen Lkw ein Schaden von mindestens 300.000 Euro. Der 40-Jährige Fahrer blieb demnach unverletzt. Derzeit sei der linke Fahrstreifen aufgrund von Bergungsarbeiten noch gesperrt, sagte ein Sprecher der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim am Nachmittag.

Bei dem Unfall kippten sowohl der Anhänger mitsamt der geladenen Autos, als auch das Zugfahrzeug um und kamen quer zur Straße zum Liegen - der Anhänger etwa 150 Meter von der Unfallstelle entfernt. Weil das Fahrzeug unter anderem auf die rechte Leitplanke aufgefahren war, riss ein Dieseltank auf, dessen gesamter Inhalt auf die Fahrbahn und in einen Abfluss floss. Wie viel Diesel ausgelaufen war, war bislang unklar. Der Tank fasste maximal 800 Liter. Die Feuerwehr richtete Ölsperren in einem nahegelegenen Fluss, dem Moosbach, ein. Zur Prüfung war auch das Wasserwirtschaftsamt vor Ort.

Wegen der querstehenden Fahrzeuge und des ausgelaufenen Kraftstoffs war die gesamte Fahrbahn für etwa zwei Stunden voll gesperrt. Danach konnte zunächst ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Für die Bergung durch eine Spezialfirma war eine weitere Vollsperrung notwendig. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Frasdorf umgeleitet.