Vor 100 Jahren stimmten die "Bürger" für die Einführung der öffentlichen Stromversorgung

Als dem Dorf ein Licht aufging


Mathias Wallner von der Schierlinger Obermühle war 1921 der erste, der Turbine für die Stromerzeugung wartete und pflegte. Das Foto aus dem Jahre 1980 zeigt auch seinen Bruder Josef sowie einen Teil der - in manchen Bereichen seit 1920 unveränderten - technischen Anlagen.

Mathias Wallner von der Schierlinger Obermühle war 1921 der erste, der Turbine für die Stromerzeugung wartete und pflegte. Das Foto aus dem Jahre 1980 zeigt auch seinen Bruder Josef sowie einen Teil der - in manchen Bereichen seit 1920 unveränderten - technischen Anlagen.

Von Redaktion Laber

An diesem Donnerstag vor 100 Jahren, am 29. Oktober 1920, stimmten bei einer Versammlung in Schierling die stimmberechtigten "Bürger" zu, dass es in der damals gerade einmal rund 1600 Einwohner zählenden Gemeinde auch elektrischen Strom geben soll. Sie bestätigten damit eine Initiative des Gemeinderates und beschlossen gleichzeitig die Gründung einer Stromgenossenschaft, die einige Monate später offiziell erfolgte. Schon Jahre vorher hatten die "Obermühle" und der "Lehner-Bräu" für sich selbst diese neue Antriebsart genutzt.

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