Parteizugehörigkeit

Orange Rathaushoheit in den Gemeinden im Landkreis Landshut

Im einst CSU-dominierten Landkreis sind mittlerweile 13 Bürgermeister Freie Wähler. Was die Partei von Aiwanger beflügelt und welche Rolle dies in der Kommunalpolitik spielt


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Zwölf Gemeinden und die Stadt Landshut werden noch von CSU-Politikern geführt. Die Freien Wähler sind mit 13 Bürgermeistern mittlerweile stärker vertreten.

2008 zogen die Freien Wähler erstmals in den Bayerischen Landtag ein, seither ist Hubert Aiwanger aus Inkofen bei Rottenburg Fraktionsvorsitzender. 2018 wurde Aiwanger stellvertretender Ministerpräsident, vergangenes Jahr holte er bei der Landtagswahl mit 37,2 Prozent das Direktmandat in seinem Stimmkreis Landshut – mehr als zwölf Prozentpunkte vor CSU-Kandidat Helmut Radlmeier. Dieser Aufstieg hat seine Ursprünge im Lokalen. Die Vorläufer der FW, kommunale Wählergemeinschaften, definierten sich durch ihre Parteilosigkeit. Im Landkreis Landshut sind die Freien Wähler heute mit 13 von 35 Bürgermeistern stark vertreten und haben damit der CSU, die noch zwölf Rathauschefs stellt, den Rang abgelaufen. Die Politikwissenschaftlerin Doktor Jasmin Riedl erklärt, woher der Erfolg der Partei von Hubert Aiwanger kommt, zwei Bürgermeister berichten, welche Rolle die Parteizugehörigkeit auf Gemeindeebene spielt.

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2 Kommentare:


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Franz L.

am 23.02.2024 um 13:33

Artikel ist falsch, Echings Bürgermeister ist weder Mitglied bei den FW noch hat die politische Gruppierung FWG aus Eching etwas mit den FW zu tun.



Patrick B.

am 23.02.2024 um 17:05

Hallo Herr L., vielen Dank für den Hinweis, das ist richtig. Wir bedauern diesen Fehler sehr und haben die Grafik sowie den Text mittlerweile korrigiert. Viele Grüße, Patrick Beckerle (Redaktion idowa)



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